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Weitere Arbeitsschritte:
Aufzeichnen und aussägen aller Teile. Vor allen Klebearbeiten, Teile anzeichnen und gut ausrichten. Kielschwein und Ballastteil entsprechend aus mehreren Schichten zusammenkleben, in Form schleifen und Sponung einstechen. Bodenbrett: Pos. 24 mit Ausnehmungen zwischen den Spanten (zur späteren Aufnahme der Winden und Servos) versehen und mit Pos. 26 verkleben. Spanten: 7 - 14 aufsetzen und verkleben. Zur leichteren Ausrichtbarkeit die Spanten vorher mit den inneren Balkwegern ausrichten. Decksbalken ohne Träger für Aufbauten ausführen, diese, falls nötig, später einkleben. Vor- und Achtersteven im Bogen mit Verzahnung unterteilen, damit die Holzmaserung einen bogenförmigen Verlauf bekommt. Teile zusammenkleben. Sponung einstechen. Achtung: Um Höhenfehler zu vermeiden, durch Toleranzen beim Aufzeichnen und Aussägen, ist es ev. ratsam, die Steven mit einer l0 mm starken Platte, ähnlich Pos.26, zuerst über dem Plan zu verkleben. Hierbei Plan mit einer Plastikfolie abdecken. Kiel in richtiger Schwimmlage mit Ballastteil auf Helling schrauben. Vor- und Achtersteven (an Kiel kleben) mit den Halterungen unterstützen. Spanten aufsetzen, ausrichten, äußere Balkweger aufsetzen, Spanten nachrichten und verkleben. An Vor- und Achtersteven, zwischen den Spanten Klebehilfen für Planken anleimen.
Nun kann mit dem Beplanken am oberen Decksrand begonnen werden. Die erste Leiste steht 3 mm über dem Balkweger. Ab dem vierten Plankengang Leisten im Heckbereich anschäften. Zum Anzeichnen Leisten an den Spanten anklammern und von innen den Überstand mit Bleistift anzeichnen. Überstand abschneiden und Planke einpassen. So wird fortlaufend mit allen Planken verfahren. Da die Leisten nicht lang genug sind, abwechselnd vorne und hinten verschachteln.
Ist der Rumpf fertig beplankt, innen zwischen den Spanten Glasfaserstreifen legen- und mit Epoxiharz tränken. Damit nicht zuviel Harz nach außen austritt, größere Fugen mit Tesafilm abkleben. Nach dem aushärten, Rumpf von außen glatt schleifen - und mit einem ersten Klarlack-Schutzanstrich versehen. Süllrandstützen in den Balkweger einkleben. 0,6-1 mm Sperrholzpatte in Teilstücken als Decksunterbau aufkleben. Äußeren Wassergang 8x2 in Teilstücken verschachtelt aufkleben. Decksleisten 5x2 mit Abstand aufbringen, um gleichmäßige Abstände besser einhalten zu können hierzu dünne Pinnwandstifte 0.5 mm verwenden. Ausklinkungen in der Königsleiste, Leiste für Leiste vornehmen, da sich bei jeder Leiste der Keil geringfügig verlängert. Königsleiste zuletzt ankleben. Um alle Decksausnehmungen (Aufbauten) entsprechende Abschlussleisten legen. Nach Abschluss dieser Arbeiten, Deck glatt schleifen, schwarzen Faden Häkelgarn ) in die Fugen einlegen. Deck mit Lack tränken. Lacküberstände abschaben. Süllrand ankleben. Abdeckleiste 7x3 und Scheuerleiste verschachtelt mit Sekundenkleber aufkleben. Alle anderen Klebearbeiten sind von mir mit Holzleim ausgeführt worden. Aufbauten ( 2 mm Mahagoni ) aussägen. Fensterrahmen aus 1 mm Sperrholz aussägen, nur äußere Kontur, auf Wände kleben, innere Kontur aussägen. Wände aufbauen. Rundungen an der Sitzbank aus mehreren Schichten dünnem Furnier kleben. Bohrung 5 mm für Ruderkoker einbringen und Rohr 5 x 0,4 mm einkleben, min. 1 cm Überstand im Plichtboden. Plichtboden verkleben. Mastdurchführungen und Ankerspill-Grundplatte aufkleben. Plicht mit Seitenwände versehen. Sitze offen lassen!
Deck min. 2 mal mit mattem Klarlack streichen oder spritzen. Rumpf min. 3 mal ( besser = 6 mal ) mit Klarlack ( Bootslack) streichen, mit Zwischenschliffen. Aufbauten und Einfassungen mit Klarlack streichen. Vor dem letzten Anstrich Beschlagteile am Rumpf anbringen. Notwendige Beschläge: Bug- und Heckbeschlag aus 0,5 mm MS-Blech, 2 mm Augbolzen für Wanten, Travellerschiene für Großschot, Schienen für Fockschot. Sonstiges: Klampen, Augen, Scharniere, Lippen, Nagelbank usw.
Dächer aus 0,6 mm hellem Sperrholz ausschneiden, mit entsprechenden Rundungsspanten versehen. Geringer Überstand an den Seitenwänden berücksichtigen. Einfassung ca. 4 mm Halbrundstab. Schiebeluk funktionstüchtig durch 2-facher U-Profil-Führung, ebenso Türen und Luke mit Scharniere versehen. Ich habe das gesamte Boot mit einen Klarlackanstrich versehen, um der Schönheit des Holzes mehr Wirkung zu verleihen. Dagegen sind ein weißer Unterwasseranstrich und weiße Dächer sicher vorbildähnlicher.
Masten und Bäume mit Bohrmaschine, Raspel, Feile und Schleifpapier ,,drechseln“. Mastringe und Augbolzen anbringen. Mit Klarlack streichen, Toppen weiß.
Wanten 0,8 mm Drahtseil anbringen. Die Wantenspanner sind mit Ösen mit den Augbolzen verbunden und werden zum Abtakeln auseinander geschraubt.
Die Segel sind aus Nesseltuch gefertigt mit Eckenverstärkungen und rundum angenähtem Liektau. Das Anschlagen am Mast erfolgte mittels einfachem Rundtörn.
Fernsteuerung: 4-Kanal Anlage erforderlich. Segelwinde für Besan und Großsegel mit unterschiedlichen Trommeln versehen. Seilwegverhältnis ca. 1:1,6. Seilwege bei doppelter Schotführung ca. 40-50 cm bzw. 54-80 cm. Segelwinde für Fock ca. 35 cm Seilweg für mögliche Vorwindkurse. Die Spannung der Endlosschoten erreiche ich durch einen, an einem Gummiband befestigten Block. Dieser hängt an einer Holzleiste 10 x 10 mm, diese ist in Ausnehmungen in einem Querholz im Bug und Bodenbrett gelagert. Die Leiste arretiert sich selbst, durch die Spannung der Schoten. Weiter befindet sich vorne an der Leiste ein fester Block durch den die Segelschoten laufen. Damit diese sich nicht mit der Endlosschot vertörnen, werden sie durch Ringösen oder Blöcke zu den Austrittsstellen im Deck geführt. Die Großschot tritt unter der Türe, in einem ca. 2 mm hohen Spalt in Türbreite aus, dadurch gleitet der Rutscher auf der Leitschiene leichter hin und her.
Bauplan und Material erhältlich bei m&whoppe@online.de
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